Die Zeit zweier Welten

Was ist Halloween und wann ist Halloween?

Die Halloween Zeit ist eine spirituell sehr bedeutende Zeit. Denn das Tor zwischen den Dimensionen öffnet sich ein wenig. Nicht umsonst wurde Halloween bereits vor mehr als 3000 Jahren von den Kelten zelebriert. Mit Halloween beginnt die dunkle Zeit. Es heisst, dass sich Geister, gequälte Seelen, Hexen und andere magische Wesen unter die Lebenden mischen. In dieser Zeit wurden von den Kelten viele Menschen- und Tieropfer gebracht, um sich vor den bösen Energien zu schützen. Nicht nur erklärten sich die Kelten den regelmässigen Einbruch der Finsternis mit bösen Geistern und Hexen, sondern der Herbst ist tatsächlich die Zeit der Magie und der Verbundenheit zwischen Leben und Tod. Das Jahr geht dem Ende zu und verbindet sich immer mehr mit dem Totenreich, mit dem Reich der Engel und Dämonen. Hexen, Schamane, welche es schon während der Zeiten der Germanen und Kelten gab, können in der Zeit sehr einfach einen Jenseitskontakt herstellen und als Medium dienen. Es fällt in der Halloween Zeit besonders leicht mit Verstorbenen zu kommunizieren.

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Was bedeuten unsere Bräuche wirklich?

Wieso feiern wir Halloween mit einem Halloween Kürbis, Kostümen und warum sammeln wir Süssigkeiten? Sind noch alte Bräuche in den unsrigen oder hat sich alles modernisiert und amerikanisiert? Halloween vermischt verschiedene Bräuche miteinander. Es ist einerseits der Abend vor Allerheiligen und war ein katholischer Brauch, stammt aber andererseits von dem keltischen ´Samhain´ Neujahrstag ab. Diese Zeit bedeutete das Ende des Sommers und ging mit Festlichkeiten einher, um den Erfolg und die Mühen der Ernte zu feiern. Orakel und Hellseherei bildete oft Teil dieser Feiern, um die Ernte für das folgende Jahr vorauszusagen. Der Anbruch der Dunkelheit brachte jedoch jedes Mal Angst vor dem Tot mit sich. Aus berechtigten Gründen. Die kalte Jahreszeit war hart und bedeutete den Kampf um das Leben. Nun musste man darauf vertrauen, genug Essen versammelt zu haben und nicht krank zu werden. Die Angst vor dem Tot wurde auch auf spirituellen Sinne übertragen. Nun hatten die Kelten mehr Zeit zum Nachdenken und beschäftigten sich mit der Welt Ihrer verstorbenen Ahnen. Die Kelten verkleideten sich zu der Zeit des Jahreswechsels, damit die Toten sie nicht als Menschen erkannten und von ihnen Besitz ergriffen. Meist verkleideten sie sich als schreckliche Monster, um Geister zu verstören und davon zu treiben.

Später kam auch der Kürbis hinzu, welcher einer alten irischen Sage entsprang.  Die Erzählung dreht sich um einen Alkoholiker namens Jack, der sich mit dem Teufel einliess und diesen verärgerte. Deshalb kam er weder in den Himmel noch in die Hölle und blieb auf der Erde, einen Kürbis mit glühenden Kohlen auf dem Kopf, um die dunkle Erde besser sehen zu können.

Das Sammeln von Süssigkeiten wiederum stammt von einem christlichen Brauch, wo süsses Brot gegen Gebete für verstorbene Angehörige getauscht worden.

Man sieht, Halloween ist viel mehr als ein modernes amerikanisches Fest. Es liegt uralten europäischen Bräuchen und Glauben zu Grunde.

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Die Vebundenheit mit dem Jenseits

Jahreswechsel bringen sehr stark Energiewechsel und viele Veränderungen mit sich. Nicht nur das Wetter ändert sich, sondern auch der Rest der Welt. Wir merken dies an unserem Energielevel und oft werden wir anfälliger für Krankheiten. Dies liegt auch daran, dass wir uns unbewusst spirituell auf die neue Jahreszeit vorbereiten und unsere komplette Energie dafür in Anspruch genommen wird. Wir sind sensibler für äussere Einflüsse und auch unsere spirituellen Fähigkeiten sind stärker als sonst.

Der Herbst ist die Zeit des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse, zwischen Leben und Tod. Herbst steht für den Kreislauf des Lebens und erinnert uns an unsere eigene Sterblichkeit und bringt uns somit näher an das Jenseits. Das Jenseits existiert neben uns, in einer Parallelwelt und kann wahr genommen werden, wenn man sich der Erfahrung öffnet und sich von der Angst befreit. Vor dem Winter lichtet sich der Schleicher der Parallelwelten ein wenig und man kann weiter schauen, in das sogenannte Jenseits.

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