So findest du den richtigen Einstieg in die Meditation

Wer sich bereits auf meinem Blog umgesehen hat, weiß, dass ich viel von der geistigen Entwicklung des Körpers halte und darin auch einen engen Zusammenhang zu körperlicher Aktivität sehe (Schon gelesen? Mein Blogpost zum Thema Yoga). Deshalb möchte ich gerne ein wenig tiefer in das Thema der Meditation eintauchen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, das Gehirn und den Geist aktiv zu trainieren und zu verändern. Deshalb habe ich einige Tipps und Hintergründe zusammengefasst zum Thema Meditation für Anfänger.

Meditation ist nicht mehr nur was für Alternative oder als Reha für gestresste Manager gedacht. Immer mehr Menschen jeden Alters nutzen ihre Zeit und investieren sie in sich. Und seit Forscher bestätigen konnten, dass durch richtige Meditation auch bestimmte Bereiche im Gehirn wachsen können – was hält dich noch davon ab?

Was ist Meditation?

atem-meditation
Am Wichtigsten ist die Atmung in der Meditation

Eine richtige Meditation basiert auf einer tiefen, gleichmäßigen Atmung. Dadurch kann eine Entspannung des Körpers herbeigeführt werden und unsere Gedanken werden geordnet. Durch den täglichen Stress, Arbeit und private Probleme sind unsere Gedanken hektisch und lassen uns nicht mehr los. In der Meditation begegnen wir dem aktiv. Die Übungen beruhigen den Geist und lassen uns neue Kraft schöpfen. Sie sind ein Hilfsmittel, um ein neues Erleben in den Vordergrund zu rücken und eine tiefe Entspannung zu erreichen.

Natürlich passiert es immer wieder, dass man nicht zu 100% abschalten kann. Auch nach Jahren kann das noch sein, denn Meditation ist ein lebenslanger Entwicklungsprozess. Der Alltag und unsere Gefühle versuchen immer wieder zu „stören“ und lenken uns ab. Das ist völlig normal und Teil des Lernens.

Wissenschaftliche Ergebnisse

Eine Studie von Forschern aus Gießen und Harvard hat die Auswirkungen von Meditation untersucht und die Teilnehmer der Studie sagten, dass sie nach acht Wochen deutlich besser mit Stress umgehen konnten. Gleichzeitig, was wirklich sehr spannend ist, konnte auch eine Veränderung in der Hirnstruktur der Teilnehmer festgestellt werden. Der Teil im Gehirn, der für Selbstwahrnehmung und Mitgefühl zuständig ist, war dichter, während der Teil für Angst und Stress an Dichte verloren hatte. Meditation verringert nachweislich die Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol. Dieser Effekt ist wahnsinnig!

Neben diesen langfristigen Effekten und Veränderungen ist es aber natürlich so, dass man sich direkt nach einer Meditation deutlich entspannter fühlt, neue Kraft spürt und sich der Herzschlag verlangsamt hat. Auch dies hat positive Auswirkungen auf deine Gesundheit und hilft dir, ohne Probleme älter zu werden. Deine Aufmerksamkeit und auch deine Gedächtnisleistung verbessern sich enorm.

Woher kommt diese Tradition?

In den östlichen Kulturen wird Meditation genutzt, um das Bewusstsein zu Erweitern. Die Ausführenden befinden sich in einem Zustand der Leere oder Stille, in dem keine Gedanken gefasst werden. Die Wurzeln liegen in der Religion, sei es im Buddhismus und Hinduismus oder in christlichen und islamischen Traditionen. Die Nähe zu den Göttern oder das Erreichen des Nirwana sind hierbei das höchste Ziel, Meditation ähnelt einem tiefen Gebet. Mittlerweile hat sich die Meditation besonders in der westlichen Welt von der Religion gelöst.

Meditation Asien

 

Wo fange ich an?

Jetzt ist allerdings die große Frage, wo fange ich an? Wie lerne ich meditieren? Lass mich dir verraten, dass es im Internet ganz viele tolle Angebote gibt, schau einfach nach „Meditation für Anfänger“ oder lese hier weiter. Ich will dir aber einige Tipps mitgeben, bevor du startest.

  1. Routine: Es ist wichtig, dass du regelmäßig meditierst, du kannst es als eine Art Training sehen. Wähle immer den gleichen Ort (->Wie du einen Kraftort finden kannst), an dem du ungestört bist und schalte dein Handy unbedingt aus! Auch eine regelmäßige Uhrzeit hilft enorm, denn dein Körper gewöhnt sich an die Routine. Morgens ist dein Körper noch am ruhigsten, für Einsteiger optimal.
  2. Zieh dich gemütlich an: Natürlich gibt es endlich viele schicke Outfits, aber besonders am Anfang reicht etwas Gemütliches und bequemes, das nicht zu kurz ist. Du sitzt in Ruhe, also zieh dich lieber etwas zu warm an, nimm dir warme Socken mit.
  3. Finde deinen optimalen Sitz: Es kann ein wenig dauern, bis du die ideale Sitzposition gefunden hast, besonders, wenn du ein blutiger Anfänger bist. Im Schneidersitz werden dir bestimmt auch mal die Beine einschlafen, aber das ist okay. Alles eine Frage der Übung. Viele nutzen auch ein Kissen oder sitzen auf einem kleinen Hocker.
  4. Bleibe geduldig: Wie vorher schon erwähnt, kann man seine Gedanken nicht abschalten. Versuche einfach, keinen Gedanken lange festzuhalten, sondern sie an dir vorbeiziehen zu lassen. Alleine das ist zu Beginn schon die schwierigste Übung.
  5. Konzentriere deinen Blick: suche dir einen besonderen Punkt, auf den du schauen magst. Ich wähle einen Punkt circa einen Meter vor mir auf dem Boden, damit ich meinen Blick etwas senke und nicht abgelenkt werde. Erst dann kann ich mich komplett auf meine Atmung konzentrieren.

Lass dich nicht aus der Ruhe bringen und verunsichern. Der Anfang ist immer schwer, wichtig ist nur die Routine. Du wirst von Tag zu Tag besser und veränderst deinen Körper dabei. Mit regelmäßiger Meditation wirst du schon nach einigen Tagen ruhiger und kannst dein Leben damit positiv beeinflussen. Genieße diese kurze Zeit für dich, in der du all deinen Stress abschütteln kannst.

Tipp: Auf der Seite von Kostenloses Tarot von Ana Petit findest du eine einfache Übung zum Starten.

Schreib mir gerne, wie es dir die ersten Male erging, ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

5 Kommentare zu „So findest du den richtigen Einstieg in die Meditation

  1. Liebe Flora!
    Meditieren kann ich überhaupt nicht. Habe keine Geduld und habe auch etwas Angst davorKann auch nicht abschalten Muss Immer alles selber unter Kontrolle haben. DANKE. LG☘️💓🌻

    Liken

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